DEEP SHIT TALKS - Psychologie Podcast

DEEP SHIT TALKS - Psychologie Podcast

Psychologische Perspektiven ganz ohne Klemmbrett

[18] Trennungen bewältigen

[18] Trennungen bewältigen

Beim Thema Trennung kann jede*r mitreden . Es gibt wohl kaum jemand, der oder die das Thema nicht schon am eigenen Leib erfahren hat, häufig sogar mehr als einmal. Trotzdem scheint niemand echte Übung darin zu entwickeln, es wird in der Regel nicht mit jedem mal leichter.

In dieser Folge haben wir die Autorin und Podcasterin Ricardia Bramley zu Gast, die nach einer eigenen Trennung zu diesem Thema ein Buch geschrieben hat.
Wir gehen den Fragen nach, ....
- warum es uns so aus der Bahn werfen kann, wenn wir verlassen werden
- ob Trennungen auch belastend sind, wenn man sie will und richtig findet
- was einen Einfluss auf die Intensität des Leidens hat
- was helfen kann
&
- ob man sich optimieren muss um eine glückliche Partnerschaft eingehen zu können.

Schließlich loten wir aus, ob man sich selbst und seine Muster (in Partner*innen-Wahl und Beziehungsgestaltung) verändern kann und sollte. Und wie man gut aus einer Krise nach Trennung heraus kommt.

[17] Du oder Sie in Psychotherapie & Arbeitswelt

Ist Siezen altbacken oder professionell? Ist Duzen modern und herzlich oder verwischt es schützende Grenzen?

In dieser Folge beleuchten wir, wieso es eigentlich Tradition ist, in der Psychotherapie zu Siezen, welche psychotherapeutischen Überlegungen dahinter stecken und wovon ein unterschiedlicher Sprachgebrauch abhängen kann.

Solche Fragen führen uns zu den großen Eckpfeilern von ethischen Behandlungen: professionelle Distanz vs. Nähe, Abstinenz vs. Nahbarkeit, Grenzen setzen vs. individuelle Wege gehen. Wie kann man für sich die richtige Haltung zum Du und Sie finden? Und wovon hängt es ab, ob es fachlich kompetent und ethisch ist?

In der Arbeitswelt ist das "Du" immer häufiger die Anrede der Wahl und auf Social Media von jeher üblich. In manchen Therapierichtungen scheint das Du üblicher als in anderen.

Wir haben in dieser Folge 4 Kolleginnen zu Wort kommen lassen, die über ihren Umgang mit der Ansprache im therapeutischen Kontext berichten.

In dem gerade frisch veröffentlichten Buch "Social Media Profile in Psychotherapie, Beratung und Coaching" (BELTZ,4.2022), von dem Tina Mitautorin ist, widmen sie und ihre Kolleginnen dem Thema "Du vs. Sie" ein ganzes Kapitel und beleuchten darin wie Social Media den Sprachgebrauch beeinflusst und welche Implikationen und Herausforderungen für die therapeutische Praxis sich daraus ergeben. Außerdem beschreiben sie, was helfen kann, einen sicheren Umgang als Fachperson darin zu entwickeln.

[16] Toxic Positivity und Krisen

Glück ist eine Frage der richtigen Einstellung? Mit den richtgen Routinen ist innere Zufriedenheit immer in Greifweite. Man muss doch nur mal seine Glaubensätze überprüfen, an seinem Zeitmanagment arbeiten oder mehr Sport machen.

Auch wenn viele solcher Aktivitäten und Strategien zweifelsfrei hilfreich sind. Als Antwort auf innere Not können sie schaden, anstatt zu nutzen.

Das Thema "Toxic Positivity", also eine betont positive Haltung, die das "Negative" ausschließt, beschäftigt uns schon länger. Angesichts des Ukraine Kiegs und seinen Folgen, wird nochmal deutlicher wie wenig hilfreich bzw. wie sehr am Menschen vorbei ein "Es liegt alles nur an der richtigen Einstellung"- Narrativ sein kann.
In dieser Folge beleuchten wir, welche Arten toxischer Positivität es gibt, auf Social Media, am Arbeitsplatz, als Reaktion auf Schicksalsschläge in Therapie und Coaching usw.

Zudem berichtet Katrin von ihren Erfahrungen aus der Notfallpsychologie un dsammeln wir, was bei Belastungen/ in Krisen helfen kann.

In dieser Podcastfolge sind wir zu dritte und freuen wir uns Dr. Eva Schneider zu Gast zu haben.

[15] Burnout - Der (oft unbemerkte) Weg in die totale Erschöpfung

Angesichts der gestiegenen Belastungen in den letzten Jahren, ist die Gefahr auszubrennen ein zunehmend relevantes Thema. Woran merke ich, dass ich oder andere ein Burnout haben? Gibt es Frühwarnzeichen? Was sind typische Burnout-Gründe? Tritt ein Burnout nur im Arbeitskontext auf? Und gibt es einen Unterschied zur Diagnose Depression?

In Folge 15 widmen wir uns einem der am meisten nachgefragten Themen. Anlässlich einer Veränderung im internationalen Diagnose-Manual ICD-11, beleuchten wir genauer was Depression und Burnout unterscheidet, bzw. wie die Begriffe zueinander im Verhältnis stehen. Wir schauen uns die 12 Stadien nach Freudenberger an und ergänzen mit Erfahrungen aus der therapeutischer Praxis und Unternehmenswelt.

Natürlich wird es - wie für die DEEP SHIT TALKS typisch - auch gesellschaftskritisch: Passt die Diagnose Burnout besser in unsere Leistungsgesellschaft als die Depression: Erst (zu) viel arbeiten, bevor man sich das krank sein "erlauben" darf?

Mit besonderem Augenmerk auf die Arbeitswelt beantworten wir die Fragen:

- Sind Selbstständige besonders betroffen?
- Worauf müssen Firmen achten, um das Burnout Risiko zu senken?
- Kann es auch in der Care-Arbeit bei Erziehung oder Pflege zum Burnout kommen?

und verweisen auf weiterführende Ressourcen:

[14] SOS - Wann zur Therapeutin, wann zur Psychiaterin, wann zum Coach?

Woran erkenne ich, dass ich in einer Krise bin und wohin kann ich mich dann wenden?
(Inhaltshinweis: Wir sprechen auch über Suizid, entscheide selbst, ob das gerade gut für dich ist.)
Woran erkenne ich, dass ich in einer Krise bin und wohin kann ich mich dann wenden?
Falls es Dir gerade nicht gut geht, nehmen wir Dich zu Beginn dieser Folge an die Hand, besprechen an welchen Symptomen man Handlungsbedarf erkennen kann, zeigen was jetzt erste mögliche Anlaufstellen sind und wie auch Dritte helfen können. Im Weiteren klären wir über Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Fachpersonen und Institutionen auf. Wir bieten einen Überblick über die Hilfelandschaft, von Telefonseelsorge über Rettungs- und Beratungstelle bis Psychotherapeu*tin, von Psychiater*in über Heilpraktiker*in für Psychotherapie bis Coach.

Wir besprechen unter anderem:

- Wo man schnelle Hilfe finden kann
- Was man von der hausärztlichen Praxis erwarten kann
- Wann es ins Krankenhaus gehen sollte
- Was der Unterschied zwischen "Psychologischen Psychotherapeut*innen" und "Psychiater*innen" ist
- Was Heilpraktiker*innen für Psychotherapie machen
- Wann die Kasse für Therapiestunden zahlt
- Was Psychotherapie-Sitzung als Selbstzahler*in kostet
- Wann ein Coaching das Richtige ist und wann evtl. sogar schädlich
- Was Beratungsstellen leisten können und ob man hin darf, auch wenn man schon eine Therapie macht.
- was ambulante psychosoziale Hilfen bieten und was der Sozialpsychiatrische Dienst macht.

Zum Anfang der Folge gehen wir auf eine Hörer*innen-Frage zur letzten Folge ein. Es wird also noch einmal kurz um offene Beziehungen gehen.

(Disclaimer: die beispielhaft beschriebenen Symptome in Zusammenhang mit einer Krise dienen lediglich als Anhaltspunkte und stellen keine Anleitung zu Selbstdiagnostik dar und ersetzten keinesfalls eine Abklärung durch eine Fachperson.)

[13] Offene Beziehung - Kann das funktionieren und wenn ja, wie?

In Folge 13 führen wir das Thema Beziehung weiter fort und beleuchten diesmal Wünsche, Ängste und Beziehungsformen jenseits der Monogamie - und schauen, was dahinter steckt.

Anhand von zwei echten Geschichten beleuchten wir Begrifflichkeiten, Hoffnungen, Fallstricke, Gelerntes und finden heraus, worauf es dabei wirklich ankommt.

Zwei Menschen aus der Community berichten sehr offen und berührend über ihre persönlichen Erfahrungen in dem Thema. Wir steuern wie gewohnt psychologische Perspektiven und fachliche Erkenntnisse bei.

Unter anderem gehen wir folgenden Fragen auf den Grund:

- Ist das öffnen Wollen einer Beziehung ein Zeichen dafür, dass es nicht läuft?
- Was ist der Unterschied zwischen offener Beziehung, Polyamorie und Affäre?
- Bedeutet eine offene Beziehung einfach sich nicht festlegen zu wollen?
- Ab wann ist eine Beziehung überhaupt offen?
- Die Büchse der Pandora? Bekomme ich eine Beziehung auch wieder 'zu' wenn es nicht funktioniert?
- Gibt es auch Verbindendes darin und schafft es vielleicht sogar mehr Nähe?
- Was muss ich tun, damit eine offene Beziehung gelingen kann?
- Darf ich auch dagegen sein?

Insgesamt ist es eine Folge über 'in Beziehung sein' geworden und authentische Kommunikation, die in jeder Art von Beziehung Relevanz hat.

[12] Sexuelle Langeweile in der Beziehung und Fremdgehen

Viele langjährige Beziehungen machen die Erfahrung: Im Laufe der Zeit weicht die Nähe immer mehr Distanz, das sexuelle Interesse aneinander verebbt. Trotz eines - von außen betrachtet - schönen, gemeinsamen Lebens und eines fortbestehenden Zusammengehörigkeitsgefühls.

In dieser Folge gibt es eine Premiere: Wir besprechen das Thema Lustlosigkeit und Fremdgehen/Affäre anhand eines anonymen Fallbeispiels, das uns zugeschickt wurde.

Wir widmen uns Fragen wie:
Wie hat Corona oder Kinderplanung möglicherweie Einfluss auf Beziehungen genommen?
Warum wirkt Unterschiedlichkeit so bedrohlich, aber ist eventuell (wieder) der Schlüssel für spannenden Sex?
Welchen Umgang kann man mit einem Seitensprung finden? Verschweigen? Erzählen? Offene Beziehung?
Geht es bei einer Affäre nur um den abenteuerlichen Sex?
und beleuchten:
Wie wir mittels Konfliktvermeidung kein Risiko eingehen wollen und so unsere Lebendigkeit opfern.
Was das Führen einer Beziehung mit der Führung eines Unternehmens gemein hat.

[11] Unser Lebensalter - Vorurteile, Vorzüge und (Vor-)bilder

Wie hängen Alter und Zufriedenheit zusammen? Was macht erfolgreiches Altern aus und vor welche Herausforderungen stellt uns das Alter je nach Lebensphase, privat und im Job? Sind ältere Menschen häufiger depressiv? Fehlt jungen Menschen Lebenserfahrung, die sie brauchen, um kompetent zu sein? Und was wenn das eigene Alter vermeintlich nicht zu den Wünschen und Plänen passt?

[10] Geschlechter (Teil 2) - LGBTQIA+ - die Welt jenseits von Geschlechter-Normativität

Geschlecht ist in unserer Gesellschaft sehr präsent. Wir erraten automatisch das vermeintliche Geschlecht unseres Gegenübers und gehen davon aus, dass es zwei Geschlechter gibt und das Geschlecht mit dem biologischen übereinstimmt... ... und greifen damit vielleicht zu kurz oder ganz am anderen vorbei.
Hat sich die erste Folge auf unsere Stereotype und gesellschaftlichen Bedingungen im Kopf in Bezug auf 'männlich' und 'weiblich' und wir uns vornehmlich auf cis und hetero Konstellationen bezogen, beleuchten wir nun den queeren Bereich, nicht binäre Geschlechtsidentitäten, Inter- und Transgender.

Anhand von der [Gender Bread Person](https://www.genderbread.org/resource/genderbread-person-v4-0) beleuchten wir die verschiedenen Konzepte rund um das Geschlecht, klären häufige Missverständnisse auf und sensibilisieren für LGBTQAI+ Diversity und typische Denkfehler. Zudem sprechen wir über Leidensdruck im Kontext von Geschlechtsdysphorie, diagnostische Zusammenhänge/ ICD10 und deren gesellschaftliche Bedeutung (z.B.: Ist Transsexualität eine psychische Erkrankung?

[9] Geschlechter (Teil 1) - typisch Frau, typisch Mann?

Sind wir wirklich unterschiedlich? Oder leiden wir gemeinsam unter unterschiedlichem soziologischem Druck?

Müssen Männer bei der Annäherung immer den ersten Schritt machen? Haben Frauen die höhere mentale Last in Beziehungen? Müssen Männer groß & stark sein? Und was sind typische Trennungsthemen zwischen Männern und Frauen? Gibt es überhaupt biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

In Folge 9 der DEEP SHIT TALKS schauen wir uns typische Konfliktthemen von Mann und Frau, gesellschaftliche Anforderungen und emotionalen Druck auf die Geschlechter an. Wir nehmen unter die Lupe, wie uns Genetik, Biografie & Gesellschaft beeinflussen und wie sehr bestimmte Bilder in unser tiefstes Empfinden eingedrungen sind.